| 1.
Erstkontakt | Kindergartenleitung Mutter
/ Vater | Terminvereinbarung
für das Anmeldegespräch |
| | | |
| 2.
Anmeldegespräch | Kindergartenleitung | Aushändigen
der Anmeldeunterlagen (+ Erklärung) |
| | Mutter
+ Vater | Aushändigen
des Anamnesebogens (+ Erklärung) Informationen
über Ablauf der Eingewöhnung Erklärung
der Schnuppertage (Sinn/Ablauf/Termine) Mitteilung
über die Zuordnung der Patin (WER), ggf. Vorstellen der Patin Terminvereinbarung für Schnuppertag(e) Mitteilung
über notwendige Materialien für den Kindergarten (Mappe Din-A-3, Turnsachen,
Gummistiefel) Mitteilung
über ev. zu leistende Zahlungen, zusätzlich zu den Kindergartengebühren:
z.B. Frühstücks- und Getränkegeld, einmalige Leihgebühr für Matschhose, ggf. Bilderbestellungen,
Pippis Liedermappe, Konzeption) |
| | | |
| 3.
Schnuppertag(e) | neues
Kind + Mutter
(oder Vater) | Schnuppertage
erfolgen nach Terminabsprache. Schnuppertage
dienen zum ersten Kennen lernen der Einrichtung, (Räume, Spielmaterial),
der Mitarbeiter und der Patin für das Kind und die Eltern. Sie dienen
nicht der Eingewöhnung! Deshalb wird das Kind während der Schnuppertage von einem
Elternteil begleitet. Die Patin kann sich dem Kind und dem begleitenden Elternteil
bekannt machen. Sie bietet sich an initiiert aber keine Trennung. Das Kind
kann Kontakt aufnehmen auf den von der Patin eingegangen wird. |
| | Patin | Idealerweise
ist die Patin an den Schnupperterminen anwesend. Die voraussichtliche Besuchszeit
des Kindes im Kindergarten und die Arbeitszeit der Patin sollte so weit als möglich
übereinstimmen. Innerhalb der Eingewöhnungszeit sollte die Patin keine längeren
Ausfallzeiten (Krankheit, Urlaub, Waldkindergarten) haben. Die Patin sollte die
Eingewöhnungszeit des Kindes gerne begleiten wollen und sich auf Eltern und Kind
freuen. |
| | | |
| 4.
Eigentumszeichen | Kind
(+Patin) | Die
Patin zeigt und erklärt dem Kind den Sinn der Eigentumszeichen (Garderobenplatz,
Eigentumsschublade, Handtuch im Bad, Eigentumsdeckchen). Das Kind sucht sich aus
den freien Z. eines als Eigentumszeichen aus. Das Deckchen wird auf den Garderobenplatz
gelegt. Die Patin kennzeichnet alle Plätze des Kindes zusätzlich mit Namensetiketten. |
| | | |
| 5.
Eingewöhnungszeit | Kind
+ Patin (+
Eltern) | Die
Eingewöhnungszeit wird durch die Zusammenarbeit von Kind, Eltern und Patin (Kindergarten)
gestaltet. Bei den ersten Besuchen des Kindes im Kindergarten können sie durch
ein Elternteil begleitet werden. Die Verweildauer (Zeitraum) des Elternteils ist
individuell zu sehen und wird mit dem begleitenden Elternteil abgesprochen. -
Wie lange bleibt das Elternteil nach der Ankunft bei dem Kind? -
Wie gestaltet sich der Abschied? (Heimlich davonschleichen sehen wir als problematisch
an) -
Ein weinendes Kind soll der Patin von den Eltern (ggf. in den Arm) übergeben
werden wir nehmen es nicht den Eltern aus den Armen! -
Die Eltern können sich gerne telefonisch nach dem Befinden des Kindes erkundigen
(wenn sie es u. U. weinend zurückgelassen haben -
Vertraute Kuscheltiere (o. a.) können als Begleiter des Kindes eine gewisse Beschützerfunktion
übernehmen und dürfen deshalb selbstverständlich mitgebracht werden. -
Wie lange erfolgt eine Begleitung (des Kindergartenbesuches) durch die Eltern?
-
Was ist der günstigste Zeitpunkt für die Verabschiedung? (nach Eintreffen im Kiga)?
- nach einem gemeinsamen Spiel,(ggf. mit Elternteil + Patin)? - nach der Vollversammlung?)
-
Als Übergangsschritte für die Loslösung kann ein Rückzug des Elternteils in die
Bücherei, zum (kurzen) Einkaufen ö. Ä. ins Auge gefasst werden. -
Weinende Kinder haben ein Recht auf ihre Gefühle (Traurig keit). Wir gestehen
ihnen diese zu und versuchen nicht ihnen diese (gewaltsam) auszureden.
Die Patin gibt dazu Ratschläge die letztendliche Entscheidung treffen die
Eltern. |
| | Patin
+ Kind | Die
Patin empfängt und begrüßt das Kind mit dem Elternteil bereits beim Betreten
des Kindergartens. Sie drängt sich dem Kind nicht auf, sondern versucht über
freundliche Kontaktaufnahme die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich zu lenken.
Sie vermeidet Konkurrenzsituationen zu den Eltern! Absprachen, die die
Eltern mit dem Kind getroffen haben, werden von den Erzieherinnen nicht auf die
Einhaltung hin kontrolliert die Verantwortung liegt bei Eltern + Kind.
Wir erinnern lediglich an eine Absprache die Entscheidung über die Befolgung
liegt beim Kind. In der wichtigen ersten Beobachtungsphase des Kindes wird ihm
diese Erfahrung zugestanden und es nicht (zur Beruhigung der Eltern) zum Spielen
gezwungen/gedrängt. Die Patin ist nicht der Animateur/Alleinunterhalte
des Kindes! Die Patin sucht gemeinsam mit dem neuen Kind die Vollversammlung
auf, setzt sich ggf. neben das Kind (oder nimmt es auf den Schoß). Sie übergibt
das Kind an die Erzieherin des Anfänger-Clubs. Sie übernimmt
das Kind nach Ende des Anfänger-Clubs. Sie behält das neue Kind im Auge,
beobachtet seine Befindlichkeit um ggf. bei Problemen präsent zu sein.
Der Pate zieht sich zurück sobald das Verhalten des Kindes zu erkennen
gibt, dass er nicht mehr benötigt wird. Er soll eine sichere Anlaufstelle
für das Kind sein das Kind sollte immer wissen, wo der Pate zu finden ist.
Der Pate begleitet nicht automatisch jeden vom Kind vollzogenen Raumwechsel
vielmehr übergibt er sein Patenkind in die Obhut der dort verantwortlichen
Erzieherin und zieht sich in seine
Raumzone zurück wo das Kind ihn jederzeit aufzufinden weiß. Die
Patin erinnert und hilft dem neuen Kind bei vielleicht notwendigen Toilettenbesuche.
Sie übernimmt das Wechseln der Windeln oder des Umziehens (falls notwendig). Die
Patin lädt das neue Kind zum Frühstücken ein, eventuell gehen sie gemeinsam
zum Essen und Trinken in die Küche. Sie versucht das Kind zum Mitspielen und zur
Kontaktaufnahme zu anderen Kindern zu motivieren. Durch den Anamneseboden
informiert sich die Patin über Vorlieben (und Abneigungen) des Kindes und versucht
diese in diese Eingewöhnungsphase zu integrieren (bzw. zu umgehen). Sie ist erste
Ansprechpartnerin für die Eltern und versucht beim Abholen des Kindes kurz Informationen
über die Erlebnisse des Kindes im Kindergarten zu berichten. Sie Verabschiedet
sich vom Kind und den Eltern und gibt dabei ihrer Freude auf den nächsten Besuch
des Kindes Ausdruck. Die Patin zieht sich im Verlauf des Eingewöhnungsprozesses
langsam zurück dazu begleitend versucht sie das Kind immer mehr in die
Kindergruppe (Kleingruppe, Spielgemeinschaft, erste Freundschaft) zu integrieren. |
| | | |
| 6.
Entwicklungsgespräche | Patin
+ Eltern | Das
erste Entwicklungsgespräch findet spätestens nach dem ersten halben Jahr des Kindes
im Kindergarten statt. Die Patin lädt die Eltern dazu ein und vereinbart einen
Termin. Idealerweise ist die Eingewöhnung des Kindes zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen.
Das Gespräch dient dem Rückblick auf das erste halbe Jahr im Kindergarten, seinen
Verlauf, die Eingewöhnung, Problemen, Fragen der Eltern, der Entwicklung des Kindes
in dieser Zeit, ggf. Auffälligkeiten, beobachtete Stärken Schwächen u.s.w. Weitere
Entwicklungsgespräche finden während der gesamten Besuchszeit des Kindergartens
auf Intension der Patin, der Kindergartenleitung oder der Eltern statt. |
Die Eltern können den Prozess
der Eingewöhnung in den Kindergarten unterstützen,
indem sie:
Ø Absprachen zuverlässig einhalten
(Abholen),
Ø auf einen regelmäßigen und
pünktlichen (zur Vollversammlung) Besuch des Kindes achten,
Ø eine positive Grundhaltung
dem Kindergarten und den Mitarbeitern gegenüber einnehmen,
Ø Fragen und Unklarheiten ansprechen,
Ø sich über die Zunehmende
Unabhängigkeit und Selbständigkeit ihres Kindes freuen und dies auch zum Ausdruck bringen,
Ø sich über die Arbeitsweise
des Kindergartens umfassend informieren (Kindergartenzeitung, Gespräche, Elternabende,
Konzeption),
Ø sich sicher sind, dass es
ihrem Kind im Kindergarten gut geht und sie das Richtige getan haben, indem sie
es im Kindergarten angemeldet haben,
Ø in die Fähigkeiten und Kompetenzen
der Mitarbeiter (der Patin) Vertrauen haben,
Ø während des Ablöseprozesse
aktiv am Kindergartengeschehen teilnehmen um dem Kind zu vermitteln, dass sie sich ebenfalls im Kindergarten
wohl fühlen,
Ø das Nachtrauern beim Verabschieden
nicht herausfordern, indem sie beim Weggehen zögern oder unverhofft umkehren/zurückkommen;
Die Eingewöhnungsphase kann
als abgeschlossen angesehen werden,
wenn folgende Verhaltensweisen
über einen längeren Zeitraum
regelmäßig beim Kind beobachtet
werden:
Das Kind
Ø sucht beim Betreten des Kindergartens
nicht sofort nach dem Paten.
Ø nimmt von sich aus zu allen
anderen Mitarbeitern Kontakt auf.
Ø sucht bei Problemen oder
Hilfegesuchen nicht ausschließlich nach dem Paten, sondern bezieht sich auf den
jeweiligen im Raum diensthabenden Erzieher.
Ø ist mit den Regeln, Abläufen
und Absprachen im Haus vertraut.
Ø nimmt von sich aus Kontakt
zu anderen Kindern auf, sucht Freundschaften, pflegt sie, trifft sich mit Kindern
außerhalb des Kindergartens.
Ø nimmt eine Spielgruppe wichtiger
als den Kontakt zur Patin.
Ø kommt gerne in den Kindergarten.
Ø kann sich alleine/gemeinsam
mit anderen Kindern intensiv beschäftigen.
Ø wirkt geschäftig und aktiv
innerhalb des Kindergartenbetriebes.
Ø verfolgt eigene Ideen und
ist von der Betreuung des Paten unabhängig.
Ø hat sich vom Anfänger-Club
verabschiedet und besucht die regelmäßigen Angebote zu den Entwicklungs- bereichen des Kindergartens (ab 3 Jahren).
Wir wünschen
Ihnen und Ihrem Kind eine schöne Zeit in unserer Einrichtung.
Mit freundlichen Grüßen
- das Team
der Villa Kunterbunt -